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10.08.2018 Das Tempo eines herannahenden Autos richtig einschätzen, Fahrgeräusche  orten, den Anhalteweg eines Fahrzeuges berücksichtigen – damit haben vor allem Kinder große Probleme. Das ADAC Verkehrssicherheitsprogramm „Achtung Auto“ trainiert genau diese Fähigkeiten.

Am 08.08.2018 von 9:15 Uhr bis 13:45 Uhr war der Verkehrspädagoge Thomas Tuma an der Dietrich-Bonhoeffer-Schule in Rimbach. Praktische und theoretische Übungen versetzten die 41 Schülerinnen und Schüler der beiden fünften Klassen  in die Lage, alltägliche Verkehrssituationen besser zu bewerten. Zentrales Thema ist: Nicht alles was sich bewegt kann sofort anhalten. Tuma vermittelte einprägsam, zum Beispiel durch Laufversuche, den Zusammenhang der Lehrformel „Reaktion + Bremsweg = Anhalteweg“. Wenn die Eltern zuvor ihr Einverständnis gegeben hatten, erlebten die Kinder als Beifahrer eine Vollbremsung. Auch brachte er den Schülerinnen und Schülern näher, wieso das Angurten und – je nach Körpergröße und Alter – eine Sitzerhöhung so wichtig ist.

Die Aktion „Achtung Auto“ richtet sich an die Jahrgangsstufen fünf und sechs aller Schulformen und unterstützt die schulische Verkehrserziehung. Mehr als 2,7 Millionen Schülerinnen und Schüler haben seit Einführung des Verkehrssicherheitsprogramms im Jahr 1989 teilgenommen. Im Jahr 1995 startete „Achtung Auto“ auch in Hessen und Thüringen. Rund 500.000 Kinder haben mit Hilfe des Programms bisher wichtige Zusammenhänge zwischen Geschwindigkeit, Reaktions- und Bremsweg gelernt.

Das Angebot der Verkehrserziehung war für die Schule kostenfrei. Es wird mit finanzieller Unterstützung der Michelin Reifenwerke KGaA durchgeführt. Die Fahrzeuge stellt die Opel AG zur Vefügung. Den Termin an der Dietrich-Bonhoeffer-Schule hatte Peter Hildenbeutel vom MSC Überwald e.V im ADAC vermittelt.