Vinaora Nivo SliderVinaora Nivo SliderVinaora Nivo Slider

22.12.2017 Das Schulfach Glück wird seit einigen Jahren an der Dietrich-Bonhoeffer-Schule unterrichtet. Nach reiflicher Überlegung im Kollegium findet „Glück“ in den fünften Klassen immer montags in den ersten beiden Stunden statt.

So haben die Kinder Gelegenheit, aus dem Wochenende wieder an der Schule anzukommen und zum Wochenstart den Fokus auf die positiven Dinge ihres Lebens zu legen. Da die Abschlussklassen somit aber jetzt seit Jahren nicht mehr in den Genuss kommen, „Glück“ zu haben, hatte sich die Fachschaft Wertebildung, allen voran Gabriele Sander, Lehrerin für das Schulfach Glück und Bärbel Bader, Verantwortliche für die Schulbücherei eine Veranstaltung überlegt. Sozusagen zum „glücklichen“ Abschluss des Jahres 2017 hatten Bader und Sander die Glücksministerin an die Rimbacher Haupt- und Realschule eingeladen. Gina Schöler, die die Initiative „Ministerium für Glück und Wohlbefinden“ leitet, besuchte mit ihrer Kollegin Katharina Frölich am vergangenen Dienstag die Dietrich-Bonhoeffer-Schule.

Zu Beginn der Doppelstunde konnten die Schülerinnen und Schüler Lose ziehen, auf denen Sinnsprüche und Worte zum Thema Glück standen, um zunächst einen Überblick und eine Definition zu bekommen. Im Anschluss stellte Schöler das von ihr ins Leben gerufene Erste-Hilfe-Glücksset vor. Dabei handelt es sich um einen Erste-Hilfe-Kasten, der mit etwas gefüllt ist, was jemandem eine Freude machen und ein Lächeln ins Gesicht zaubern soll. Jeder darf den Kasten befüllen und Schöler ließ es sich nicht nehmen, ein Set an der Rimbacher Haupt- und Realschule zu lassen. Danach las Schöler die Geschichte „Ein Funke Fantasie“ vor, in der ein Vogel nur durch Fantasie fliegen lernt. Hauptaussage der Geschichte ist, dass man nicht aufhören soll, Träume zu haben und seinen Horizont erweitern zu wollen. Als Erinnerung an diese Geschichte erhielt jeder Jugendlicher aus den Abschlussklassen eine Feder.

Nun übernahm Frölich, die zunächst mit den Schülerinnen und Schülern erfragte, wieviel Stress sie haben. Frölich zeigte anhand eines Zeitstrahls, dass der Stressfaktor seit 2007 enorm zugenommen hat. Das ist nachweislich auf die Entwicklung des Smartphones zurückzuführen, das auch immer wieder nachts verwendet wird und so den Schlaf des Menschen unterbricht, was dazu führt, dass man tagsüber bis zu drei Mal müder ist als sonst. Nach diversen Achtsamkeitsübungen, die alle Jugendlichen mit großer Aufmerksamkeit durchführten, regte Frölich an, nach den Ferien ein Selbstexperiment, Nächte ohne Smartphone, zu machen. Zum Abschluss der Veranstaltung gaben Schöler und Frölich den Jugendlichen mit auf den Weg, dass man fünf positive Erlebnisse braucht, um ein negatives auszugleichen und man deswegen das Hauptaugenmerk auf die positiven Erlebnisse legen sollte. is